Rege Beteiligung an der Demonstration

Die rege Beteiligung an der Demonstration gegen die STRABS hat uns sehr erfreut, leider hat sie bei unserem Gemeinderat keine spürbare Wirkung gezeigt. Am 24. Januar wurde, als wenn es keine Alternativen gäbe, eine etwas angepasste Planung zum Ausbau der Straßen Triftweg und Ernst-Kissolewski-Straße vorgestellt.

Die Fragen nach günstigeren Alternativen wurden mit der bekannten grundsätzlichen Einstellung beantwortet. Was die Aussage, dass es keine Alternative zur STRABS gibt, nur noch fragwürdiger macht: keiner weiß wieviel es kostet, aber die Vertreter der Gemeinde können (oder wollen) es nicht zahlen – das ist die derzeitige Beschlusslage.
Wieviel jeder einzelne Anwohner nach derzeitiger Planung zahlen müsste, auch darüber konnte weder die Gemeinde noch die Samtgemeinde Auskunft geben.

Der nächste Schritt war ein Bürgerbegehren, von Anwohnern des Triftweges initiiert, welches dem Gemeinderat zur Prüfung vorgelegt wurde. Das hat daraufhin etwas Bewegung in die Causa STRABS gebracht.
In der Ratssitzung am 13. Februar wurde einstimmig beschlossen, die Beschlussfassung zum Thema Straßensanierung zu vertagen.

Am 10. April soll jetzt auf Antrag der CDU Fraktion ein „Fachmann“ einen Vortrag halten. Dieser Fachmann hat sich nach unserem Wissen nicht mit der Suche nach Alternativen zur STRABS zu befassen, sondern die Anwohner von der Alternativlosigkeit der STRABS zu überzeugen.

Diesem Fachmann kann nicht bekannt sein über welche Anliegerbeiträge hier geredet wird. Woher auch: die Gemeinde hat nicht eruiert, was in Zukunft an Kosten auf die Anwohner zukommt.
Die Gemeinde investiert nichts in die Erstellung einer Dringlichkeitsliste, mit der man planen und schon frühzeitig gezielt nach Fördermaßnahmen suchen könnte.

Aber der Gemeinderat hat uns ja bereits auf der letzten Sitzung überrascht – vielleicht gelingt es ihm ja an diesem Mittwoch wieder… Wir verfolgen weiter unser Ziel und werden Sie an dieser Stelle informieren

Robert Körting (Vostand)
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